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Druckgeräte

Druckgeräte

Unter Druck stehende Behälter, Dampfkessel, Rohrleitungen und andere Druckgeräte stellen ein großes Gefahrenpotential dar. Gefragt ist nicht nur Kompetenz auf allen Gebieten des Apparatebaus, Gas-, Druck- und Feuerungstechnik sowie der Werkstoff-, Schweiß- und Prüftechnik, sondern auch Know-how beim Transport und der Lagerung von Gasen und brennbaren Flüssigkeiten.

Nationale und internationale Akkreditierungen und Notifizierungen des TÜV AUSTRIA sind Garant für eine optimale Betreuung unserer Kunden im Bereich Druckgeräte und Drucktechnik.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass folgende Prüfungen an Dampfkessel, Druckbehälter, Rohrleitungen und Versandbehälter von einer "Inspektionsstelle für das Inverkehrbringen", einer „Notifizierten Stelle“ odereiner "Inspektionsstelle für die Betriebsphase" wie den TÜV AUSTRIA durchgeführt werden.

Druck verlangt Vorsorge

Die Sicherheit und Betriebsbereitschaft von druckführenden Geräten wie

  • Behälter
  • Dampfkessel
  • Rohrleitungen
  • ortsbewegliche Druckgeräte (Versandbehälter)
  • Baugruppen

war schon immer ein wichtiges Anliegen der Öffentlichkeit und der Industrie. Die österreichische Gesetzgebung, teilweise durch die Harmonisierungsrechtsvorschriften der Europäischen Union beeinflusst, sieht sowohl für das in den Verkehr bringen neuer Druckgeräte als auch für die Prüfung von Druckgeräten während der Betriebsphase die Involvierung unabhängiger, kompetenter und akkreditierter Inspektionsstellen vor.

Tätigkeiten der akkr. Inspektionsstelle für das Inverkehrbringen

Akkreditierte Inspektionsstelle - Industry and Energy - EN ISO/IEC 17020:2012: Akkreditierungsumfang

Baumusterprüfungen

Das Modul B, die EU-Baumusterprüfung, ist ein Konformitätsbewertungsverfahren, das sowohl in der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU als auch in der Richtlinie über einfache Druckbehälter 2014/29/EU Anwendung findet. In beiden EU-Richtlinien ist die Baumusterprüfung in zwei Varianten vertreten. In der Variante Modul B (Entwurfsmuster) werden von der Notifizierten Stelle die technischen Unterlagen (Zeichnungen, Stücklisten, Fließbilder etc.) geprüft und bei positivem Ergebnis eine EU-Baumusterprüfbescheinigung ausgestellt. In der Variante Modul B (Baumuster) wird zusätzlich zu den technischen Unterlagen ein repräsentatives physisches Muster des Gerätes von der Notifizierten Stelle geprüft.

Zur Vervollständigung der Konformitätsbewertung gemäß Druckgeräterichtlinie kann das Modul B mit einer Abnahme gemäß Modul F, einem zugelassenen Qualitätsmanagementsystem (Modul E oder D) oder einer überwachten Druckgeräteprüfung (Modul C2) kombiniert werden. Im Rahmen der Richtlinie für einfache Druckbehälter kann mit den Modulen C, C1 oder C2, je nach Risikokategorie, kombiniert werden.

Abnahme

Die Abnahme eines Druckgerätes oder einer Baugruppe besteht aus einer Schlussprüfung und einer Druckprüfung. Bei Baugruppen umfasst sie auch die Prüfung der Sicherheitseinrichtungen.

Eine Abnahme wird im Rahmen der Konformitätsbewertung nach Modul F und G gemäß Druckgeräterichtlinie von der Notifizierten Stelle durchgeführt. Im Geltungsbereich der Richtlinie für einfache Druckbehälter wird im Modul C1 eine losweise Abnahme der serienmäßig gefertigten Druckbehälter durchgeführt.

Im Rahmen der Schlussprüfung wird die Übereinstimmung des gefertigten Gerätes mit den geprüften technischen Unterlagen und den wesentlichen Sicherheitsanforderungen der EU -Richtlinie verifiziert. Dazu wird eine innere und äußere visuelle Prüfung sowie eine Prüfung der Fertigungsdokumentation vorgenommen. Zur Fertigungsdokumentation gehören unter anderem die Qualifikationsnachweise für Personal und Arbeitsverfahren, Befunde über zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen, Prüfbescheingung für die verwendeten Werkstoffe und Zusatzwerkstoffe und dergleichen.

Herstellerzulassungen

Hersteller von Druckgeräten weisen über diverse Zulassungen ihre Kompetenz am Markt nach. Diese Herstellerzulassungen werden beispielsweise nach der internationalen Norm EN ISO 3834 oder für Reparaturfachbetriebe nach dem österreichischen Druckgerätegesetz § 51 erteilt. Erfolgt die Herstellung und Prüfung von Druckgeräten nach den AD 2000 Merkblättern, so ist für den Hersteller eine Zulassung nach AD 2000 HP0 vorgesehen. Die Bewertung der qualitätssichernden Maßnahmen der Hersteller, welche zugeschnitten auf den Druckgerätebau und die Schweißtechnik abgestimmt sind, stellen die Basis dieser Zulassungen dar.

Prüfungen nach Reparaturen und Änderungen

Reparaturen und Änderungen sind ein schwerwiegender Eingriff in ein Druckgerät. Für Druckgeräte mit hohem Gefahrenpotenzial sind gemäß Druckgerätegesetz daher Reparaturen und Änderungen die Auswirkungen auf die Integrität des Gerätes haben können, von einer dafür zugelassenen Inspektionsstelle einer Bewertung zu unterziehen. Diese Bewertung ist vergleichbar mit einer Konformitätsbewertung für ein neues Gerät. Viele Unfälle mit Druckgeräten sind auf unsachgemäße Reparaturen und Änderungen zurückzuführen.

Prüfung nach Arbeitsprüfungen

Die Qualität von bereits ausgeführten Schweißverbindungen kann durch zusammen mit dem Bauteil geschweißten Arbeitsprüfungen zuverlässig nachgewiesen werden. Die dafür notwendigen zerstörenden und zerstörungsfreien Prüfungen werden in unserem akkreditierten Prüflabor (Link zu den Akkreditierungen) durchgeführt.

Entwurfsprüfung

Die Entwurfsprüfung ist ein Element der Konformitätsbewertung, das im Rahmen der Module B, G und H1 der Druckgeräterichtlinie und im Rahmen von Modul B der Richtlinie über einfache Druckbehälter angewandt wird.

Bei der Entwurfsprüfung wird durch die Notifizierte Stelle die belastungsgerechte Auslegung, die Werkstoffauswahl, die schweißtechnische Gestaltung und die normgerechte Konstruktion geprüft. Dazu sind der Notifizierten Stelle vom Hersteller die technischen Unterlagen, die den Entwurf des Gerätes beschreiben, zur Verfügung zu stellen. Zu den technischen Unterlagen gehören insbesondere Konstruktionszeichnungen, Stücklisten und Berechnungsunterlagen.

Im Zuge der Bewertung von Reparaturen und Änderungen an Druckgeräten werden die technischen Unterlagen von einer dafür zugelassenen Inspektionsstelle geprüft. Diese Prüfung ist vergleichbar mit einer Entwurfsprüfung, wie sie bei der Konformitätsbewertung neuer Druckgeräte durchgeführt wird.

In der Reihe TÜV AUSTRIA faces erklärt Dipl.-Ing. Martin TESCH, Produktverantworlicher für Entwurfsprüfung, wie Apparate (Wärmetauscher, Druckbehälter auf Tankstellen, Komponenten einer Raffinerie...) und Rohrleitungen im Auftrag von Druckgeräteherstellern geprüft werden.

Schweißprüfungen

Das Personal zur Herstellung dauerhafter Werkstoffverbindungen, das sind u.a. Schweißer und Löter, muss für Arbeiten an Druckgeräten der Kategorie II oder höher, eine Zulassung durch eine anerkannte unabhängige Prüfstelle oder eine Notifizierte Stelle haben.

Für eine solche Zulassung werden Prüfungen nach harmonisierten Normen, wie z.B. der ÖNORM EN ISO 9606 Serie für die Prüfung von Schweißern oder z.B. der EN ISO 13085 für die Prüfung von Lötern bzw. gleichwertige Prüfungen durchgeführt.

In unserem akkreditiertem Prüflabor (Link zu den Akkreditierungen) können wir alle dafür notwendigen zerstörenden und zerstörungsfreien Prüfung der Prüfstücke durchführen.

Die Schweißer- und Löterzertifikate werden in Kooperation mit der akkreditierten Personenzertifizierungsstelle TÜV AUSTRIA CERT GMBH ausgestellt.

Verfahrensprüfungen

Die Arbeitsverfahren zur Herstellung dauerhafter Werkstoffverbindungen, das sind u.a. Schweiß- und Lötverbindungen, müssen für Druckgeräten der Kategorie II oder höher, eine Zulassung durch eine anerkannte unabhängige Prüfstelle oder eine Notifizierte stellen haben.

Für eine solche Zulassung werden Prüfungen nach harmonisierten Normen, wie z.B. der ÖNORM EN ISO 15614 Serie, oder gleichwertige Prüfungen durchgeführt.

Als Notifizierte Stelle mit akkreditiertem Prüflabor (Link zu den Akkreditierungen) können wir diese Prüfungen, einschließlich der zerstörenden und zerstörungsfreien Prüfung der Prüfstücke, durchführen.

Zerstörungsfreie Prüfung

Der TÜV AUSTRIA verfügt als akkreditierte Prüfstelle für Zerstörungsfreie Prüfung (Akkreditierungsumfang) und Schallemission (Akkreditierungsumfang) über weitreichende Qualifikationen für die Verfahren:

  • VT - Visuelle Prüfung
  • PT - Eindringprüfung
  • MT - Magnetpulverprüfung
  • UT - Ultraschallprüfung
  • RT - Durchstrahlungsprüfung
  • LT - Dichtheitsprüfung
  • AT - Schallemissionsprüfung
  • ET - Wirbelstromprüfung

Das Fachpersonal für die zerstörungsfreien Prüfungen ist nach EN ISO 9712 in der Stufe 1 bis 3 zertifiziert.

Zusätzlich zum kompetenten Fachpersonal stehen zahlreiche Prüfeinrichtungen für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung sowohl im Prüflabor als auch für die mobile Anwendung vor Ort zur Verfügung. Ergänzend zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung werden eine Reihe von zerstördenden Prüfungen in unserem modernst ausgestatteten Prüflaboren durchgeführt.

Neben der Prüfung von Schweißnähten wird die zerstörungsfreie Prüfung auch an Gussteilen, Schmiedstücken und Walzprodukten nach internationalen Standards angewendet. und Schweißtechnik, sowie Einrichtungen für zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen zu Verfügung.

Zulassung von Materialherstellern

Die Qualifikation der Hersteller von Materialien für Druckgeräte und der Nachweis dieser Qualifikation ist eine Forderung der derzeit in Österreich verbreitet angewendeten AD-Merkblätter sowie ein wichtiges Verkaufsargument von Materialherstellern.

Tätigkeiten der akkr. Inspektionsstellen für die Betriebsphase

Akkreditierte Inspektionsstelle - Industry and Energy - EN ISO/IEC 17020:2012: Akkreditierungsumfang

Äußere Untersuchungen

Die äußere Untersuchung ist eine Feststellung des äußeren Zustandes eines Druckgerätes und seiner Ausrüstung, in der Regel am in Betrieb befindlichen Druckgerät, soweit erforderlich, ergänzt durch andere Prüfmaßnahmen (z. B. bei erdverlegten Druckgeräten).

Begutachtung von Schadensfällen

Für den Betreiber von Druckgeräten ist es nach Auftreten von Schadensfällen von großer Bedeutung die Schadensursache genau zu kennen, um für die Zukunft Lehren daraus ziehen zu können. Der TÜV AUSTRIA verfügt über entsprechende Untersuchungsmethoden, Prüf- Analyseeinrichtungen sowie über große Erfahrung auf diesem Gebiet.

Betriebsprüfung

Druckgeräte dürfen nach Vorliegen der Bescheinigung / Konformitätserklärung probeweise, nach Durchführung der "ersten Betriebsprüfung" endgültig in Betrieb genommen werden. Dabei sind das rechtmäßige Inverkehrbringen, der äußere Zustand, die Art und Funktion der Ausrüstung und die Aufstellung zu überprüfen. Eine neuerliche Betriebsprüfung wird erforderlich, wenn Neuaufstellung eines gebrauchten Druckgerätes erfolgt oder ein solches länger als ein Jahr außer Betrieb war.

Betriebswärterprüfungen

Die Wartung von Dampfkesseln, Dampfturbinen, Dampfmaschinen und Dampfmotoren, Gasturbinen Gas, Otto und Dieselmotoren ist mit dem Dampfkesselbetriebsgesetz - DKBG, BGBl Nr. 212/92 geregelt, nähere Bestimmungen enthält die zugehörige Verordnung -DKBV, BGBl. Nr. 735/93. Betriebswärterprüfungen werden von den als Prüfungskommissare bestellen Inspektoren Inspektionsstelle für die Betriebsphase, der ehemaligen Kesselprüfstelle, des TÜV AUSTRIA abgenommen.

Dichtheitsprüfungen

Bei Druckgeräten für giftige, ätzende und brennbare Stoffe muss vor Inbetriebnahme des Druckgerätes nach Prüfmaßnahmen die Dichtheit des fertig ausgerüsteten Druckgerätes durch eine Dichtheitsprüfung mit Betriebsmedium oder einem anderen gasförmigen Medium mit höchstens dem 1,1-fachen festgesetzten höchsten Betriebsdruck nachgewiesen werden.

Druckprüfungen

Durch eine Druckprüfung des Druckgerätes wird die Integrität und die Dichtheit des Druckgerätes gegenüber einem Prüfdruck nachgewiesen, der höher als der im Betrieb maximal zulässige Druck ist.

Innere Untersuchungen

Die innere Untersuchung dient zur Feststellung des inneren Zustandes eines Druckgerätes, soweit erforderlich ergänzt durch andere Prüfmaßnahmen.

ÖNORM EN 15085: Anforderungen für das Schweißen von Schienenfahrzeugen & -teilen

Die ÖNORM EN 15085 ist eine europäische Norm, die Anforderungen für das Schweißen von Schienenfahrzeugen und –fahrzeugteilen und den damit verbundenen Qualitätskriterien und der Zertifizierung von Schweißbetrieben regelt.

Wir, die TÜV AUSTRIA SERVICES GMBH, sind für die Zertifizierung von Herstellerbetrieben nach ÖNORM EN 15085 akkreditiert.

Große Vorteile für den Kunden: TÜV AUSTRIA-Zertifizierung nach ÖNÖRM EN 15085

Wir arbeiten aktiv im Europäischen Komitee für das Schweißen von Schienenfahrzeugen, dem ECWRV, mit und haben dadurch die Berechtigung, die von uns zertifizierten Firmen im Online-Register www.en15085.net einzutragen.

Dies ermöglicht unseren Kunden einen großen Wettbewerbsvorteil, da von vielen Auftraggebern nur Hersteller beauftragt werden, die in diesem Online-Register geführt sind.

Berechtigung für Zulassung nach DIN 27201-6

TÜV AUSTRIA ist außerdem auch vom Eisenbahnbundesamt in Deutschland (EBA) und von der Deutschen Bahn (DB AG) für die Zulassung von Reparaturbetrieben nach der DIN 27201-6 berechtigt.

Erdgastankstellen

Um ein einheitlich hohes Sicherheitsniveau für Erdgastankstellen belegen zu können, hat der TÜV AUSTRIA einen Anforderungskatalog für Inspektion und Überwachung entwickelt, basierend einerseits auf technischen Erfahrungen und andererseits auf den oben genannten gesetzlichen Vorgaben.

Der TÜV AUSTRIA bietet dazu auch die entsprechenden Überprüfungen an. Bei positivem Prüfergebnis wird das Zertifikat „TÜV AUSTRIA SERVICES GMBH Geprüfte Erdgastankstelle“ erteilt.

Dieser Anforderungskatalog ermöglicht es Errichtern und Betreibern von Erdgastankstellen, schon vorab die benötigte technische Dokumentation entsprechend den Erfordernissen eines behördlichen Genehmigungsverfahrens zusammenzustellen.

Vorschrift/Technische Regel

Durchzuführende Prüfung 

DDGV
Duale Druckgeräteverordnung
 
  • Konformitätsbewertung der Baugruppenbewertung nach der DDGV
  • Überprüfung der MSR-Schutzeinrichtungen auf Übereinstimmung mit SIL-Anforderungen basierend auf einer vorhandenen Risikoanalyse soweit erforderlich
 

MSV
Maschinensicherheitsverordnung

 
  • Stichprobenüberprüfung der MSR-Schutzeinrichtungen
  • Stichprobenüberprüfung der Herstellervorgaben Prüfgrundlage
 

ExSV 1996
Explosionsschutzverordnung

 
  • Überprüfung des EX-Zonenplans auf Plausibilität
  • Überprüfung elektrischer Betriebsmittel in explosionsgefährdeten Bereichen
  • Verwendung nicht-elektrischer Betriebsmittel in explosionsgefährdeten Bereichen
 

NSpGV
Niederspannungsgeräteverordnung

 
  • Inspektion der vorhandenen elektrischen Niederspannungskomponenten
 

EMVV
EMV-Verordnung

 
  • Überprüfung der elektromagnetischen Beeinflussung, Übereinstimmung der Anlage mit Herstellervorgaben
 
ÖVGW G97 (national gültige Vorschriften im Bereich Gas) 
  • Prüfung der „Gesamt-Bedienungsanleitung“ auf „Vollständigkeit“ und „Brauchbarkeit“
 

ASME Authorized Inspection Agency

Ausserhalb des europäischen Wirtschaftsraums haben die EU-Richtlinien keine Gültigkeit, sofern nicht ein MRA (Mutual Recognition Agreement), wie u.a. mit der Schweiz, abgeschlossen wurde.

Im nordamerikanischen Wirtschaftsraum ist für die Herstellung und Inverkehrbringung von Druckgeräten der ASME Boiler and Pressure Vessel Code (BPVC) verpflichtend anzuwenden.

Um Hersteller auch beim Export von Druckgeräten in diesen Wirtschaftsraum unterstützen zu können, hat TÜV AUSTRIA im Jahr 2018 um Akkreditierung als AIA (Authorized Inspection Agency) bei ASME (American Society of Mechanical Engineers) für den Bereich Dampfkessel und Druckbehälter angesucht. Das Survey Audit durch ASME wurde im Mai 2019 durch ein dreiköpfiges Auditorenteam durchgeführt, wobei sich das Hauptaugenmerk auf das erstellte AIA Quality Program Manual und die Demonstration der Fähigkeiten eines Authorized Inspectors (AI) und Authorized Inspector Supervisors (AIS) bezogen. Danke umfassender und guter Vorbereitung konnte das Survey Audit ohne Nichtkonformitäten absolviert werden. Somit ist der TÜV AUSTRIA eine von weltweit nur 25 ASME AIAs – ein weiterer wichtiger Schritt zu Realisierung unserer Strategie, Kunden umfassend bedienen zu können. TÜV AUSTRIA nun berechtigt, Inspektionen und Produktzertifizierungen nach den Regeln des amerikanischen ASME Codes als AIA durchzuführen. Der ASME Code findet auch außerhalb der USA und Kanada vor allem in der Öl- und Gasindustrie in Teilen Westeuropas und Asiens verbreitet Anwendung.

Certificate of Accreditation

Ansprechpartner:
Martin Schwarz, Head of Competence Center Pressure Equipment, martin.schwarz(at)tuv.at
Janos Kaponyi, ASME Authorized Inspector Supervisor, janos.kaponyi(at)tuv.at

Weitere Lösungen

  • Hersteller-Zertifizierung nach EN 15085-2 (Bahnanwendungen)
  • Rohrleitungen: Analyse und Optimierung
  • Entwurf, Prüfung von Flanschverbindungen
  • Finite Elemente (FEA)
  • Komponententechnik
  • Prüfung und Instandhaltung von Armaturen
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